Tedora im Interview: Zukunft?

Hellseherin

 

 

Tedora, zu Ihnen kommen die unterschiedlichsten Menschen. Eines haben sie alle gemeinsam: die Unsicherheit beziehungsweise Angst bezüglich ihrer Zukunft. Was bewirken solche Nöte bei diesen Menschen?

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Tedora: Ihre Angst blockiert sie. Im Extremfall so, dass sie keine klaren Entscheidungen mehr treffen können. Wir wissen alle, wenn man Angst nicht bekämpft, entstehen psychische Störungen, und dann ist man halt nicht mehr in der Lage, sein Leben zu meistern. Aber das ist für mich kein Grund, die Angst als unseren Feind ansehen. Angst kann den Menschen ja schließlich auch vorsichtiger machen. Wird man allerdings von der Angst beherrscht, wird sie einem zur Gefahr. Schauen wir zum Beispiel mal auf die Verlustangst. Viele haben die Angst, ihr Partner könnte sie verlassen oder ihrem Kind könnte etwas passieren. Aber wenn wir uns damit tiefer beschäftigen, stellen wir fest, dass diese Menschen ihren eigentlichen Lebenssinn durch ihren Partner oder ihre Kinder erkennen. Würden sie sich mehr mit ihren ganz eigenen Themen befassen, käme auch weniger Angst auf, denn man hätte ja gar nicht die Zeit, sich den angstvollen Themen zuzuwenden. Viele Frauen haben eine versteckte Existenzangst, weil sie sich in Abhängigkeit von ihrem Partner sehen. Wenn sie das erst einmal erkannt haben, können sie an sich selbst arbeiten und ihr Leben so gestalten, dass sie mehr auf eigenen Füßen stehen, und ihre Existenzangst schwindet.

Von dieser Seite haben sie ihre Situation noch nie betrachtet

 

Mit welchen Themen kommen Ihre Klienten denn hauptsächlich zu Ihnen?

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Tedora: Sowohl mit privaten als auch geschäftlichen. Aber in beiden Bereichen spielt die Angst vor dem Loslassen eine wesentliche Rolle. Wenn Unternehmer beispielsweise sehen oder befürchten, dass es mit ihrem Geschäft bergab geht, fühlen sie, wie viel Herzblut sie da bereits hineingesteckt haben. Und dann wollen sie sich mit der Wirklichkeit nicht abfinden. Solche Unternehmer erzählen mir von sich, und ich beleuchte ihre Situation von einer anderen Seite, von einer, die sie noch nie beachtet haben. Was sie dann sehen, erschreckt sie manchmal, aber sie erkennen auch, wo sie den Hebel anzusetzen haben.

 

Sie treten also als Beraterin auf. Wie gehen Ihre Klienten denn mit solchen Ratschlägen um?

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Tedora: Nur ganz wenige sträuben sich dagegen, die nötig gewordenen Veränderungen vorzunehmen. Solche kommen dann in der Regel aber auch nicht wieder zu mir. Die meisten sagen mir erstaunt: So habe ich meine Situation noch nie betrachtet. Im nächsten Schritt sprechen wir über ihre Möglichkeiten. Dabei sehen wir auch, welche Situationen auf sie zukommen. Ich schlage meinen Klienten dann aufgrund ihrer neu erkannten Möglichkeiten eine Neuanfangsplanung vor. Aber das tue ich, ohne meine Emotionen hineinzubringen, denn mit emotionalen Aktionen haben viele ja schon viel zu lange agiert.

 

Neuanfang, das klingt radikal. Sind Menschen denn bereit, sich darauf einzulassen?

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Tedora: Was wir in solchen Gesprächen sehen, ist nicht immer die Notwendigkeit eines Neuanfangs. Viele Unternehmen sind ebenso wie auch Partnerschaften zu retten. Da ist nur ein Umdenken erforderlich. Was die privaten Partnerschaften angeht, mache ich eine auffallende Beobachtung. Die Menschen leben immer weniger mit der Überzeugung, gemeinsam alt zu werden. Das Wort Lebensabschnittspartner ist längst kein neumodischer Begriff mehr. Er passt in die Zeit. Ich finde nur, es ist wichtig, in diesem Zusammenhang zu erkennen, dass eine gemeinsame Lebensphase auch freundlich und offen füreinander beendet werden kann. Schließlich besteht sie nie nur aus Negativem, sie hatte auch immer etwas Schönes. Das ist wie mit einer Rose. Sie hat die Zeit der Blüte, dann die des Verwelkens. Und wenn sie verwelkt ist, freuen wir uns dennoch, sie gehabt zu haben.

 

Im Jenseits finden wir nicht die Antworten,  die wir brauchen – Tedora

 

Sie betonen, in Ihrer Arbeit sei Ihnen Ihre spirituelle Haltung wichtig. Was bedeutet das?

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Tedora: Grundsätzlich ist es mir wichtig, nie meine realistische Haltung zu verlieren. Darum sage ich: Die Spiritualität soll uns nicht auf Wolken schweben lassen. Heute ist es so, dass Religion längst nicht mehr für jeden von Relevanz ist, aber dennoch haben und suchen die Menschen eine Spiritualität. Und die monotheistischen Religionen sind auf Spiritualität aufgebaut. Sie alle geben uns einen Lebensplan, geben uns Antworten auf die Frage, wie wir auf dieser Erde klarkommen können. Da spielen zum Beispiel Begriffe wie Geduld und Bescheidenheit, Sensibilität und Empathie eine wichtige Rolle. Da die Menschen nicht mehr so gebunden an die Religionen sind aber dennoch eine Spiritualität haben, holen sie sich alternative Lebenspläne – zum Beispiel aus dem großen Bereich der Esoterik. Aber meine spirituelle Haltung sagt mir, dass man mit Empathie und Sensibilität auf dem Boden bleiben und nicht im Jenseits nach Antworten suchen sollte. Denn wir haben hier auf der Erde unser Leben zu meistern. Nirgendwo sonst.

 

Sie arbeiten als Hellseherin. Sehe ich es richtig, dass Sie sich mit der soeben beschriebenen Haltung sehr von Mitbewerbern unterscheiden?

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Tedora: Mir ist klar, dass die üblichen hellsichtigen Beratungen Informationen aus dem angeblichen Jenseits beinhalten. Aber ich sage mir, wenn es ein Jenseits gibt und wir im Diesseits sind, haben doch beide Bereiche einen Sinn. Und da eine spirituelle Haltung auch eine respektvolle Haltung gegenüber Diesseits und Jenseits verlangt, sollte man das Jenseits nicht für diesseitige Probleme missbrauchen. Das Jenseits soll man in Ruhe lassen. Wir werden dort alle zu gegebener Zeit unsere Position einnehmen. Außerdem bin ich davon überzeugt, dass Informationen aus dem Jenseits für dieses Leben weder nötig noch hilfreich sind. Sich darauf  einzulassen, wäre wie ein Rate- oder Lotteriespiel. Im Diesseits gibt es genügend Möglichkeiten und Informationen, die uns behilflich sein können. Und noch ein Gedanke dazu: Mit Toten kommunizieren zu wollen, ist in meinen Augen eine respektlose Haltung. Was hilft es in diesem Leben, wenn jemand sagt, er habe seinen toten Sohn gesehen und der habe gesagt, mir geht es gut, Mama. Was bringt das, außer dass es die eigene Emotion füttert. Das ist wie mit einem Aspirin. Wir schlucken es, fühlen uns wohler, aber unsere Krankheit ist nicht geheilt.

 

Wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist

 

Wenden sich die meisten Ihrer Klienten zeitig an Sie oder erst, wenn Unsicherheit und Angst ihr Leben bereits stark beeinträchtigen?

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Tedora: Viele wenden sich erst an mich, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist. Aber damit kann ich umgehen. Nur, wenn Menschen es soweit haben kommen lassen, entsteht ein anderes Dilemma: Sie haben sich über lange Zeit bereits so sehr an ihr Problem gewöhnt, dass sie länger brauchen, um ihre Situation von außen betrachten zu können. Mit diesen schleichenden, immer intensiver werdenden Problemen ist es wie mit einer Krankheit. Wenn einer seinen Körper von Anfang an aufmerksam beobachtet, nimmt er Signale wahr, die ihm sagen, dass er etwas unternehmen sollte. Aber wer diese Signale ignoriert, gewöhnt sich an die Veränderungen seines Körpers, und seine Heilung wird schwieriger.

 

Die Menschen wollen mit Ihrer Hilfe ihre eigene Zukunft klarer erkennen. Aber mit welchen konkreten Erwartungen kommen sie zu Ihnen?

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Tedora: Manche erwarten von meiner Lebensberatung fertige Lösung. Aber ich kann keine Lösung liefern, nur Wege. Denn ich diene den Menschen nicht mit Magie. Vielmehr ist es so, dass sie durch die Zusammenarbeit mit mir lernen, sich selbst mit anderem Blick zu beobachten und ihre eigene Situation künftig besser zu bewerten.

 

Angst ist ein Zeichen für das Loch in unserem Leben

 

Sie sind zwar eine Frau mit der besonderen Fähigkeit, Zukunft zu erkennen, aber diese Gabe macht Sie gewiss nicht übermenschlich. Was ist es, was Ihnen ganz persönlich Angst beziehungsweise Unsicherheit bereitet?

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Tedora: Angst ist hier nicht das richtige Wort. Das trifft auf mich nicht zu. Was ich durchaus kenne, ist die Unsicherheit, die zum Beispiel durch politische Ereignisse entsteht. Es geht dabei um Freiheiten, die die Menschen verlieren. Nein, Angst habe ich nicht. Wenn ich die weltpolitischen Veränderungen sehe, muss ich klar sagen, dass ich zwar keine Lösungen habe, mich aber auf solche Veränderungen vorbereiten kann. Und vorbereitet kann ich viel besser damit umgehen. Natürlich, ich könnte als Mutter Angst um meine  Kinder haben, doch wenn solch eine Angst käme, würde ich mich fragen, warum sie kommt. Und dann müsste ich mir sagen, wäre ich zufrieden, gedanklich und seelisch in guter Weise ausgelastet, hätte ich überhaupt keinen Raum für eine derartige Angst. Sie ist ein Zeichen dafür, dass da in meinem Leben ein Loch ist.

 

Sie sagen, dass Sie weder Esoterik noch Informationen aus dem Jenseits brauchen, um die Zukunft zu deuten. Stattdessen setzen Sie auf Ihr Wissenspotential. Wie kann Wissen, das in der Vergangenheit erworben wurde, helfen, Klarheit über Künftiges zu bekommen?

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Tedora: Mein Wissen ist das, was heute oft „die hohe Schule des Lebens“ genannt wird. Bemerkenswert bei mir ist, dass ich das Glück habe, das, was ich im Leben gelernt habe, nicht zu vergessen. Ich behalte es. Und ich habe das Glück, viele Kulturen zu kennen. Das heißt, in der Türkei aufgewachsen zu sein und in einigen Ländern, zum Beispiel Paraguay, gelebt zu haben. Besonders geprägt hat es mich natürlich, in einem Kulturkreis aufgewachsen zu sein, der mit Europa recht wenig zu tun hat. Ich bin in zwei Kulturen zu Hause. Das ist ein großer Vorteil für mich. Hinzu kommt mein weitreichendes Geschichtswissen. Auf dieser breiten Grundlage mache ich auch meine politischen Voraussagen und verblüffe die Welt mit meinen Treffern. Bereits im Jahr 2007 habe ich gesagt, dass nicht nur das Kopftuch-Thema die Türkei erschüttern wird, und ich habe die gesamten Unruhen im Orient vorausgesagt. Dabei spreche ich aber nicht von Prophezeiungen, denn die wären ja religiöser Natur. Was ich liefere, ist nur Wissen. Es ist wie in der Mathematik, wo ich eins und eins zusammenzähle. Deshalb kann ich bezüglich meiner Potentiale von einer Gabe oder auch von  einem Geschenk sprechen. Aber Geister spielen bei mir keine Rolle. – Allenfalls ich bin der Geist.

 

Unter einer Hellseherin versteht man landläufig aber etwas anderes. Sind Sie davon überzeugt, dass diese Bezeichnung zu Ihnen passt?

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Tedora: Ich bin natürlich eine Hellseherin. Ich finde, dieser Begriff drückt wunderbar aus, was ich tue, denn ich erhelle menschliche Situationen, bringe Licht, wo es teilweise schrecklich finster ist.

 

Dieses Leid teile ich mit meinen Klienten

 

Wenn Sie Menschen immer wieder den Wunsch erfüllen, ihre Zukunft zu erkennen, was passiert dann in Ihnen? Macht sich da nicht ein Gefühl der Allmacht oder zumindest Überlegenheit in Ihnen breit?

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Tedora: Nein, Überlegenheit gibt mir das nicht. Mein Talent gibt mir Freude. Ich arbeite nach dem Motto: Geteilte Freude, geteiltes Leid. Wenn meine Klienten mir ihr Leid mitteilen, höre ich zu, um zu verstehen. Somit teilen wir gedanklich dieses Leid. Dann begeben wir uns gemeinsam auf die unterschiedlichen Lösungswege. Danach kann nicht nur mein Klient sein Leben freudvoller gestalten, auch ich habe teil an dieser Freude. Da ist für Überheblichkeit kein Platz. Wir gestalten Lösungen auf gleicher Augenhöhe.

 

Was ich den Menschen nicht sage

 

Keine Zukunft besteht ausschließlich aus Schönem. Was tun Sie, wenn Sie in der Zukunft eines Klienten stark Belastendes oder Bedrohendes erkennen? Sagen Sie es ihm?

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Tedora: Außer Tod und schwere Krankheiten teile ich jede negative Prognose mit. Man muss sich doch fragen, was hat ein Mensch davon, wenn ich ihm sage, dass er womöglich in sieben, acht Jahren krank wird? Dann ist er bereits jetzt mit Angst erfüllt. Das würde keinen Nutzen bringen, außer meine Trefferquote zu erhöhen. Aber wer mit meiner Hilfe in der Zukunft liegende Hindernisse erkennt, kann sich so verhalten, dass er damit nicht schmerzlich konfrontiert wird. Das ist wie mit Steinen, die auf einem Weg liegen. Wenn sie plötzlich hinter einer Kurve vor mir aufkreuzen, können sie mich aus dem Konzept bringen. Wenn ich weiß, dass sie kommen werden, kann ich von vornherein einen besseren Weg wählen. Und wenn ich einem Unternehmer sage, dass er in fünf Jahren auf heftige Probleme stoßen wird, die aber maximal ein Jahr dauern, dann halte ich ihn dazu an, sich zeitig einen alternativen Weg zu überlegen, auf dem er die blockierenden Steine umgeht. Manchmal sehe ich beispielsweise auch, dass mein Klient in sechs Monaten Umsatzprobleme bekommen wird. Aber das teile ich ihm nicht lediglich mit. Wir gucken uns auch an, was die Ursache dafür ist.

 

Es ist über Sie bekannt, dass Namen in Ihrer Arbeit eine wichtige Rolle spielen. Was bedeutet das?

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Tedora: Das ist richtig. Dazu ein Beispiel: Ich habe Geschäftsleute, die stehen vor einem Kreditgespräch. Dann will ich von ihnen die Vornamen der Gesprächspartner wissen, und wenn ich sie kenne, kann ich meinem Klienten sagen, wie das Gespräch verlaufen wird. Ich habe diese Leute dann vor mir. Ich fühle sie.

 

Pardon, das klingt nun aber doch sehr nach Magie und Esoterik.

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Tedora: Es hat aber mit nichts von beidem zu tun.

 

Wie erklären Sie es dann?

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Tedora: Wir neigen dazu, Unerklärliches als Hokuspokus abzustempeln, denn wir sind es gewohnt, uns auf wissenschaftliche Erkenntnisse, Beweise und Erklärungen zu stützen. Wenn allerdings die Wissenschaft sich selbst auch so verhalten würde, wäre sie nie weit gekommen. Sie musste immer Offenheit gegenüber dem Unbekannten zeigen, um sich das Unbekannte bekannt zu machen. Auf diese Weise hat die  Wissenschaft Enormes erreicht, aber noch viel größer ist der Bereich menschlichen Lebens, der sich ihr immer noch verschließt. Doch zurück zu Ihrer Frage. Meine Antwort lautet: Ich weiß nicht, warum mir ein paar Informationen über Menschen, ihre Vornamen und Geburtsdaten helfen, ganz Wesentliches über sie sagen zu können. Ich weiß nicht, wie es funktioniert. – Aber das macht nichts. Ich kann auch nicht erklären, wie das Bild in meinen Fernseher kommt. Aber ich benutze ihn.

 

Wie der Name eines Unternehmens seinen Erfolg beeinflussen kann

 

Für eine erfolgreiche Arbeit brauchen Sie die Vornamen Ihrer Klienten, aber Namen sind auch in anderer Hinsicht noch für Sie wichtig. Warum?

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Tedora: Weil Namen Einfluss auf unser Leben haben. Das gilt für Firmennamen wie für die Vornamen der Menschen. Ja, ich behaupte, dass die Vornamen von Partnern die zwischenmenschliche Kompatibilität beeinflussen. Es gibt Firmennamen, die die Idee des Unternehmens unterstützen wie eine Mutter die Pläne ihres Kindes. Mit anderen Namen ist es so, da kann man sich anstrengen wie man will, es kommt kein geschäftlicher Erfolg dabei heraus. Da ist der Wurm drin. Darum ist es eine meiner ganz wichtigen Aufgaben, Firmennamen auf ihren zu erzielenden Erfolg hin zu prüfen. Ich hatte einen Mann mit einer Gaststätte und einem Pub als Klient. Sein Pub lief nicht, die Gaststätte florierte. Er musste den Namen des Pubs ändern. Das war ein Wagnis, weil der Name im Ort eine Tradition hatte. Dennoch ließ ich mir von diesem Gastronom einige Namensvorschläge machen und bewerte sie. Genauso habe ich es für Autoren und ihre Buchtitel gemacht oder beispielsweise für den Besitzer eines Skilifts. Mit dem Ergebnis, dass alle Projekte zu außerordentlichen Erfolgen geworden sind.

 

Sagen Sie mir etwas über die Treffsicherheit Ihrer Prognosen.

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Tedora: Wenn jemand ganz ehrlich und in Offenheit mit mir über seine Situation spricht, ist meine Voraussage sehr sicher. Aber absolute Ehrlichkeit setze ich auch voraus. Es gibt Menschen, die kontaktieren mich mit der Bitte, ich solle ihnen doch einfach mal verraten, was sie von der Zukunft zu erwarten haben. Zum Beispiel, indem ich ihnen sage, Sie werden in drei Jahren umziehen oder in einem Jahr plötzlich die Liebe ihres Lebens finden. Das ist so ein klassisches Spiel, aber das mache ich nicht. Wer solche Prognosen wünscht, dem empfehle ich, zu einer Esoterikveranstaltung zu gehen und sich aus der Hand lesen zu lassen.

 

Fragen, die Licht ins Dunkle bringen!

 

Ihre Klienten sollen ehrlich und möglichst offen von sich berichten. Aber reicht die Bereitschaft zur Ehrlichkeit? Wir neigen dazu, uns auf einen Problemkern u fokussieren und dabei geraten uns andere wichtige Facetten des Themas aus dem Blick.

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Tedora: Das ist richtig. Die Leute wissen oft gar nicht, was ich von ihnen erfahren muss. Darum stelle ich Fragen. Aber nicht nur meine Antworten sind dann eine Form von Lebens- beziehungsweise  Unternehmensberatung. Manchmal müssen die Menschen bloß die richtigen Fragen gestellt bekommen, um mit ihrer eigenen Antwort bereits zu spüren, wie sich ihnen einen neue perspektivreiche gedankliche Welt auftut.

 

Was verstehen Sie unter den „richtigen Fragen“?

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Tedora: Das sind ganz grundsätzlich die Fragen, die sich meine Klienten vorher nicht gestellt haben. Das heißt nicht, dass sie zu dumm dazu sind. Ihre Sicht- und Denkweise ist normal, weil wir alle durch unsere Betriebsbrille blicken. Und mit der sehen wir die Welt nur in ganz bestimmten Farben. Bei mir wird diese Brille abgenommen.

 

Gibt es Klienten, die mehrmals zu Ihnen kommen?

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Tedora: Die meisten kommen immer wieder. Regelmäßig sogar. Denn sie merken, die Zukunft ist nicht starr. Wir brauchen uns nur nach links oder rechts zu richten, und schon haben wir sie beeinflusst.

 

Kommen denn überwiegend Frauen oder Männer zu Ihnen?

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Tedora: Frauen wie Männer, das hält sich die Waage. Da ich türkisch, englisch und deutsch berate, kommen Menschen aus vielen Kulturen zu mir. Und weil ich die Eigenarten verschiedenster Kulturen kenne, kann ich die Probleme meiner Klienten mit ihren Augen betrachten. Dazu ein Beispiel: Es wäre doch fatal, wenn ich einer muslimischen Frau raten würde, sich einfach von ihrem Mann zu trennen. Was ist, wenn er demnächst bei Aldi vor ihr steht und sie erschießt?! Nein, meine Aufgabe ist es, die jeweiligen und individuellen Möglichkeiten zu erkennen und darin eine Lösung zu finden. Darum passiert es auch häufig, dass Paare aus zwei sehr unterschiedlichen Kulturen sich von mir beraten lassen. Ich denk da gerade an einen Österreicher mit einer arabischen Frau. Ich kenne die Hintergründe beider, und ich verstehe Denk- und Lebensweise dieser Menschen. Darum kann ich ihnen auch Wege nennen.

 

Haben Frauen andere Themen als Männer?

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Tedora: Die Themen von Frauen und Männern ähneln sich sehr. Ich könnte höchstens sagen, dass mehr Frauen als Männer das Thema Liebeskummer mitbringen. Aber das heißt für mich nicht, dass Männer dieses Thema nicht belastet. Es fällt ihnen nur wesentlich schwerer, über ein so emotionales Thema zu sprechen.

 

Die Früchte der Beratung

 

Können Sie sagen, was es in Ihren Klienten bewirkt, wenn sie mit Ihrer Hilfe ihre eigene Zukunft klarer erkennen? Empfinden sie sich dadurch in einer herausgehobenen Position?

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Tedora: Nach einer Beratung stellen die Leute fest, dass sie selbstbewusster und mutiger werden. Mit ihrem neuen Mut wenden sie sich zwar weiterhin an mich, aber bei den folgenden Kontakten handelt es sich in aller Regel nur noch um kurze Gespräche.

 

Woher kommt dieses Selbstbewusstsein?

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Tedora: Die Menschen merken, dass sie nun in der Lage sind, den Kern ihrer Probleme selbst zu erkennen und neue Wege zu gehen. Und das Schönste ist, dass sie auf diesen Wegen gar keine Zeit mehr haben, in ihrem Leid zu baden. Lösen müssen sie ihre Probleme zwar selbst, aber sie schaffen es und steigern dabei ihr Selbstbewusstsein. Außerdem stellen sie mit jedem ihrer Schritte fest, dass Übung den Meister macht.

Wie berate ich? Bitte lesen Sie  → Die Grundzüge meiner Beratungstätigkeit