Die Europäische Währungsunion wird auseinanderbrechen!

Ich sage noch immer, dass das Ende des Euro und der Währungsunion kommen wird. Der erste Schritt wird sein, dass einige Mitgliedsländer anfangen werden, laut über eine Trennung nachzudenken. Als erstes Land sehe ich Italien. Die Italiener werden sich schneller von der Wirtschaftskrise erholen, wenn sie ihre Währung wieder frei anpassen können. Der Export und die Tourismusbranche können nur so wieder attraktiver werden und sich am schnellsten erholen. Wenn sie beim Euro bleiben, müssen sie auch die wirtschaftlichen Konsequenzen auf sich nehmen. Das wäre wirklich sehr schade.

Noch in diesem und im nächsten Jahr wird der Euro für begrenzte Zeit wieder steigen beziehungsweise aufflammen. Auch das wird die unruhigen Mitgliedsländer nicht umstimmen können.

Das Vertrauen in den Euro sinkt und immer mehr Bürger verkünden laut, dass sie den Euro nicht wollen.

Der Euro und die Europäische Währungsunion werden definitiv scheitern. Eine wirtschaftliche und politische Ehe ist niemals eine Liebesehe. Sie hält nur so lange, wie die einzelnen Interessen befriedigt werden. Wenn Bayern sich heute noch als Freistaat Bayern nur bedingt zur BRD bekennt, kann niemand glaubhaft vortragen, dass der Euro beziehungsweise die Europäische Währungsunion Europa unzertrennlich vereinen wird. Die Europäische Union kann die dafür nötige Mentalität nicht in gleicher Weise vorweisen wie die USA, die sich aus freiwilligen Auswanderern mit Visionen aus Europa gebildet haben.

Zerfall der Europäischen Währungsunion

Europäische Union 2009 – Bildquelle: Bundeszentrale für politische Bildung, www.bpb.de

Erdöl und Erdgas werden erst einmal billiger, um später einen Marathon zu laufen.

Erdölexportierende Länder haben durch die Krise erheblichen Schaden erlitten, und diese Tatsache wird es nicht mehr zulassen, dass sie den Westen mit Ölpreiserhöhungen erpressen können. Viele reiche Orientalen werden ihre Güter in den westlichen Ländern wieder veräußern. Das wird viele Bürger erfreuen, weil dadurch so manche Güter wieder in westlichen Besitz gelangen werden.

Die USA bleiben die führende Weltmacht, wie ich immer behauptet habe.
Die Europäer haben leider den Zug verpasst, weil sie ihre Hemmungen behalten haben.

22.09.2009- Euro, Dollar, wieder neue Strategie?

China:

In China wird die aktuelle Krise noch viel längere Zeit Alltag sein. Die vom Westen fast verschenkten Technologietransferprogramme und das Know-how sind weder langfristig wohlstandsbringend noch ewig verwertbar. Sie werden China auch nicht aus der Krise retten, wie die Chinesen ursprünglich dachten und hofften. Ich denke dabei an die Aufrüstungswut im Kalten Krieg, weil man glauben sollte, die UdSSR könne gefährlich werden.

Die Urangst des Westens, dass die Chinesen ihn eines Tages überfallen könnten, ist bei sehr vielen Menschen fest verankert. Inwieweit auch die Politik davon betroffen war, weiß ich zwar nicht genau, aber ich nehme es stark an. Was wäre demnach einfacher, als die Chinesen prophylaktisch mit Know-how zu begeistern und sie, sich immer weiter hineinsteigernd, mit Vollgas in die kommende, nur von wenigen vorausgesehene globale Wirtschaftskrise mit ins Boot zu nehmen? Das chinesische Volk ist jetzt nicht mehr so bescheiden und genügsam, wie es vor dem chinesischen „Wirtschaftswunder“ war! Wer einmal Blut geleckt hat und dann nichts mehr bekommt, wird schneller unzufrieden und hungert. Hungrige Chinesen haben nicht mehr die Kraft, nach Europa zu marschieren, da sie verwöhnt sind und schneller müde werden als zu Zeiten, in denen sie noch genügsam waren. Das Konzept wäre vom Westen perfekt vorausgedacht worden, falls sich meine Vermutung später als wahr erweisen sollte.

Wirtschaftskrise

Viele fragen mich: Wann kommt die volle Krise? Ich antworte: Die Krise ist in vollem Gange und wir befinden uns mittendrin. Wer nicht nur seine eigenen Luxusbelange sieht, sondern sich etwas genauer umschaut, muss zwangsläufig feststellen, dass die Krise fast ihren Höhepunkt erreicht hat und sich zwar in kleinsten Schritten, aber bereits wieder zurückzieht. Natürlich werden noch viele ungeahnte Hindernisse dazukommen, die sich den Ländern und Völkern plötzlich in den Weg stellen und sie ohnmächtig machen.

Die Kluft zwischen Arm und Reich im Westen ist ebenfalls deutlich breiter geworden und wird für die breite Masse erst einmal längere Zeit so bleiben.

Wir können alle sehr froh sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist. 2009 war so gesehen fast ein Glücksjahr; alle Zeichen standen für eine viel, viel schlechtere und katastrophale Entwicklung. Gerade die Bürger westlicher Länder haben viel Glück gehabt, weil sie Bürger von Ländern der Ersten Welt waren und nicht so schwer davon getroffen wurden, wie es möglich gewesen wäre. Regionale und persönliche Verschlechterungen sowie anhaltende Einzelschicksale sind einzeln betrachtet sehr traurig, aber sie werden in den Statistiken kaum berücksichtigt. Das war leider immer so, wenn man nur Situationen und Ereignisse als solche analysiert und daraus Zukunftsprognosen erstellt.

Ab 2012 erwarte ich, zwar noch immer nur in kleinen Schritten, aber temporäre positive Klärungen, aber nicht den von vielen Zeitgenossen heiß ersehnten «Weltuntergang», den Klassiker unter den Prophezeiungen für passionierte Weltuntergangsliebhaber. ;-)

Fortsetzung folgt,  bitte öfter mal reinschauen!


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